Ratgeber
Was ist eine Dienstplan-Software? Funktionen und Grenzen
Eine Dienstplan-Software führt Team, Schichten, Wünsche, Abwesenheiten und hinterlegte Regeln in einem Monatsplan zusammen. Sie erstellt einen prüfbaren Vorschlag, ersetzt aber weder die planende Person noch Zeiterfassung, Lohnabrechnung oder ein Klinik-PEP. Besonders nützlich ist sie, wenn mehrere Personen und wechselnde Dienste in Excel, E-Mail und Chat koordiniert werden.
Redaktion: Redaktion Dienstplan Guru · Aktualisiert am 13.09.2026
Was Dienstplan-Software im Alltag bedeutet
Dienstplan-Software ist ein Werkzeug für geplante Einsätze: Wer arbeitet an welchem Tag, in welcher Schicht und mit welcher Besetzung? Statt Änderungen in mehreren Tabellen, Chatverläufen und Kalendern nachzuführen, liegen Team, Schichtvorlagen, Regeln, Abwesenheiten und Wünsche an einem Ort.
Gute Software macht den Plan nicht geheimnisvoller. Sie zeigt die wichtigsten Eingaben, erstellt einen Vorschlag und lässt dich danach bewusst prüfen, anpassen und veröffentlichen. Die Veröffentlichung bleibt eine Entscheidung der planenden Person.
Beispiel: acht Personen auf einer Station
Synthetischer Fall: Eine kleine Station plant acht Personen für einen Monat. Pro Tag braucht sie mindestens zwei Personen im Frühdienst, zwei im Spätdienst und eine Person in der Nacht. Drei Teammitglieder tragen Wünsche ein; eine Person ist an einem bekannten Datum nicht einsetzbar.
Die Anwendung führt diese Angaben zusammen und erstellt einen Vorschlag. Roman prüft die Besetzung, die Wünsche und die angezeigten Hinweise, verschiebt bei Bedarf eine Einteilung und veröffentlicht erst danach die passende Version. So wird sichtbar, welche Eingabe zu welcher Planentscheidung geführt hat.
- Eingabe: Team, Pensum, Schichtzeiten, Mindestbesetzung und bekannte Abwesenheit.
- Vorschlag: mögliche Verteilung der Schichten unter den hinterlegten Vorgaben.
- Prüfung: offene Besetzung, auffällige Ruhezeit oder nicht erfüllter Wunsch wird vor der Veröffentlichung geklärt.
Für welche Teams sie besonders passt
Dienstplan-Software passt, wenn ein Monatsplan mehr ist als eine einfache Wochenliste. Typisch sind feste Schichten, mehrere Rollen, Wochenend- oder Nachtdienste und der Wunsch, Belastung nachvollziehbar zu verteilen.
- Stationen, Praxen, Spitex- und Pflege-Teams mit wiederkehrenden Diensten.
- Kleine bis mittlere Teams, die monatlich planen und nicht jedes Detail in einem grossen PEP-System abbilden wollen.
- Betriebe mit klaren Besetzungsregeln, aber ohne Bedarf an Lohn- oder Ist-Zeiterfassung im selben Werkzeug.
Worauf du bei der Auswahl achten solltest
Die beste Lösung ist nicht automatisch die grösste. Für Monatsdienstpläne zählen vor allem Verständlichkeit, Schweizer Datums- und Regelbegriffe, einfache Teamverwaltung und ein sauberer Weg von Vorbereitung über Vorschlag bis Veröffentlichung.
- Kannst du Schichten, Pensum, Abwesenheiten und Wünsche ohne Schulungsprojekt pflegen?
- Sind Ruhezeiten, Wochenenden und Fairness verständlich erklärt statt nur technisch benannt?
- Ist klar, was die Software nicht abdeckt, zum Beispiel Zeiterfassung, Lohn oder komplexe Enterprise-Prozesse?
- Kannst du einen Vorschlag prüfen und manuell ändern, bevor das Team ihn sieht?
Wann Excel noch genug sein kann
Excel ist nicht falsch. Wenn dein Team sehr klein ist, nur wenige gleiche Dienste hat und Änderungen selten vorkommen, kann eine sauber gepflegte Tabelle reichen. Wichtig ist dann, dass eine Person die Versionen kontrolliert und Wünsche nicht in privaten Chats verloren gehen.
Welche Tarifgrenzen zum Einstieg gehören
Free: 1 Team mit bis zu 10 Mitgliedern. Das reicht für einen kleinen vollständigen Monatsablauf ohne Kreditkarte.
Professional: bis zu 50 Mitglieder; aktuell CHF 9.90 pro aktivem Team und Monat. Die Professional-Vorschau startet einmalig nach dem ersten veröffentlichten Plan; sie erhöht das Free-Limit von zehn Mitgliedern nicht. Die aktuelle Tarifdarstellung und allfällige Änderungen findest du auf der Preisseite.
Wie Dienstplan Guru positioniert ist
Dienstplan Guru konzentriert sich auf Monats-Dienstplanung für Teams. Der Schwerpunkt liegt im Schweizer Gesundheitswesen, das Produkt bleibt aber auch für andere feste Schichtteams verständlich. Es erstellt Planvorschläge aus Teamdaten, Schichten, Regeln und Wünschen. Es ist keine Lohnsoftware, keine Ist-Zeiterfassung und kein Enterprise-PEP.